Meine zwölf Worte

Toleranz, Mut, Kreativität, Freiheit, Empathie, Körper, Energie, Nachhaltigkeit, Loyalität, Gerechtigkeit, Gedanken, Balance

Selina Mathes

Mein Weg zum Pferdegestützten Coach

Mein Antrieb, diese wundervolle Arbeit zu tun, ist der Wunsch nach Individualität. Meine Beobachtungen in der Natur zeigen immer wieder ganz klar wie die Individualität die natürliche Ordnung herstellt und sie stabilisiert. Ich habe durch meine Erfahrung mit Menschen erkannt das bei vielen die natürliche Ordnung durcheinander gekommen ist und der Fluss verhindert wird, mit dem der Mensch natürlich fliessen kann, um sein/ihr Glück im Leben zu finden. Durch den gesellschaftlichen Druck ist es vielen nicht möglich ihre natürliche Ordnung zu kennen, geschweige denn sie zu leben. Mir ist es dank meiner Hochsensibilität und meiner starken Fähigkeit zur Empathie möglich den Menschen so wahrzunehmen wie er/sie ist, in seiner /ihrer Individualität. Unterstützt von meinen Co-Partnern Merlin, Zortino und Pinocchio ist es uns möglich mit jedem Klienten in kürzester Zeit heraus zu finden was er/sie braucht um sich besser zu fühlen. Wenn wir erkennen was wir brauchen, wollen und können kommen wir uns selbst automatisch näher und erkennen uns als Individuum an, das heisst wir lernen uns selbst zu akzeptieren, anzunehmen und schlussendlich zu lieben. So dass es uns möglich wird selbstbewusst und klar das eigene Leben in unsere Hände zu nehmen. Anstatt das zutun was wir glauben zu müssen, zu wollen oder zu brauchen entdecken wir jemanden den wir selbst bewundern, denn in jedem/jeder von uns steckt der Mensch den wir wirklich sein wollen. Es spielt keine Rolle in welcher Lebenssituation wir uns befinden, welches Geschlecht, welche Hautfarbe oder welchen Stand wir in der Gesellschaft haben, wir haben alle das Recht und den Wert uns in unseren Leben erfüllt und gut zu fühlen.

Mein Weg zum Pferdeumgangs Coach

Das Thema Pferd wird immer und beinahe überall mit Reitsport assoziert. Doch stellen wir uns oft die besten Fragen nicht. Für was ist ein Pferd auf dieser Welt? Wurde es geschaffen um Menschen zu tragen? Oder könnte es sein, dass das Pferd nicht für den Menschen geschaffen wurde? 

Lange sass ich auf Pferden ohne mir nur im geringsten diese Fragen zu stellen und auch die Frage nicht ob es dem Pferd Schmerzen bereiten könnte. Ich ritt wie alle anderen mit Trense, Sattel, Gerte und wenn es sein musste mit Schlägen. Ich hinterfragte dies lange nicht weil ich es so gelernt hatte. Ein Pferd zu schlagen, es zu demütigen, es auszunutzen sind alltägliche Dinge die wir öffentlicher nicht zeigen könnten. Wir tolerieren Tiermissbrauch um Geld zu machen. Wenn ein Pferd in der Öffentlichkeit geschlagen wird wird das als normal angesehen, was wäre wenn dasselbe mit einem Hund passieren würde? Ich spreche hier vor allem von Pferdsport aller Art. Diese Liste ist leider sehr lang und gibt für viele keinen Anlass etwas zu ändern. Der Reitsport hat heute nichts mehr mit dem Tier zutun, was absurder nicht sein könnte, es geht nur um den Menschen. Die Pferde werden zu früh eingeritten, schlecht trainiert und schlecht geritten, so, dass viele mit acht Jahren als alt eingestuft werden. Ein Pferd kann aber gut dreissig Jahre alt werden. Ich habe das ganze Thema Pferd und Mensch überdacht, viele Bücher gelesen, viele Gespräche geführt und bin zum Schluss gekommen, dass wir unbedingt umdenken müssen. 

Ich arbeite jetzt seit drei Jahren nach meinem selbst entworfenen Prinzip, ich nenne es Pferdeumgangs Coaching weil es nicht in erster Linie um das Reiten geht sondern um den Umgang mit dem Pferd. Um das starke sanft sein.

Meine Ausbildungen und Erfahrungen

Die Ausbildung zum Pferdegestützten Coach habe ich bei Franziska Müller absolviert. Diese Möglichkeit erlaubt mir meinen Traum zu leben. Mit Pferden Menschen helfen, um auch Pferden zu helfen. 

Nach einem zwei Jährigen Praktikum vor über zehn Jahren im Heilpädagogischen Reiten war mir absolut klar, dass ich mit der Hilfe von Pferden Menschen helfen möchte. Nach der Erfahrung in der Lehre als Fachfrau Betreuung und der Zeit in der Lehre als Hotelfachfrau, der Ausbildung als Spielgruppenleiterin, dem Arbeiten als Reitlehrerin, als Touristenreitführerin und Ponyspielgruppenleiterin war für mich klar, dass ich auf meine eigene Art arbeiten muss, um mich glücklich und frei fühlen zu können. Ich hatte immer Mühe damit mich einzufügen, in etwas das nicht mit dem Plan meines Herzens übereinstimmte. Der Umgang mit Mensch und Tier, die Einstellung zum Leben und die Sicht auf das grosse Ganze, die mir vermittelt wurde, konnte ich nicht länger mit dem Ruf meines Herzens vereinbaren. Ich musste meinen eigenen Weg gehen. So bin ich jetzt selbständiger Pferdegestützter Coach, lehre meine Art der Meditation mit Pferden und habe meinen Traum etwas eigenes aufzuziehen mit dem Pferdeumgangs Coaching erfüllen dürfen. Jetzt helfe ich Mensch und Tier mit meiner Gabe, meinem sein als Empath und der Liebe zum Leben.